Homepage von Friedhelm Schmitz (alias "zackenbarsch")

Diese Homepage ist bereits mein zweiter Versuch, etwas Sinnvolles auf diesem Gebiet auf die Beine zu stellen bzw. an den Bildschirm zu klatschen. Zweifellos hat man als alter Mensch und Internet-Neuling mehr Schwierigkeiten damit als die Jugend, die damit aufgewachsen ist. Das größte Problem mit dem neuen Medium ist meines Erachtens die Gefahr, angesichts des ersten Stolpersteins die Flinte ins Korn zu werfen und alles wieder sein zu lassen.

Ich bitte darum meine Besucher von Herzen, noch ein wenig Nachsicht zu üben, wenn all zu viel noch seltsam und ungewöhnlich wirkt. Learning by doing ist meine Devise, und dabei möchte ich auch im jetzigen Fall bleiben.

Als Junge wollte ich einmal Dichter werden, aber dann bin ich doch etwas anderes geworden, nämlich Lehrer für Deutsch, Englisch, Mathematik und Religion am Gymnasium. Unterrichtet habe ich daneben auch noch Kunst, Latein und Erdkunde. Warum ich nun kein Dichter geworden bin, lässt sich aus der folgenden kurzen Geschichte entnehmen.

 

Expertenurteil

Jähes Ende einer Lyrikerlaufbahn

April 1946. Der Junge hat eine wunderschöne rote Tulpe gemalt. Darunter ist noch Platz, der nach Ergänzung schreit. Und die kommt spontan, fast von selbst:

"Die Tulpe mit dem lieblichen Duft
 
blüht draußen in Gottes freier Luft."

Stolz zeigt er das Blatt dem Großvater, einem alten Geneickener. Ein kurzer Blick:

"Tulepe? Die ruuke doch jaa net!" (= Tulpen? Die duften doch überhaupt nicht!)

 

So "verheerende Folgen" kann also ein unbedachtes Wort auf "zarte" Kinderseelen haben. 

Ode an die Leser

 

Einen Blick nur gönnt, ihr geneigten Leser,

einen kleinen, ganz bescheidenen, meinen Texten,

dass mein Herz an viel Kommentaren Labsal finde,

daran genese.

Diese Parodie auf Hölderlin/Weinheber: „Einen Sommer gönnt...“ ist eine sapphische Ode.
Weinheber hatte Hölderlins alkäische Ode „An die Parzen“ zu einer sapphischen transfiguriert. Im Gegensatz zu Hölderlin/Weinheber habe ich mich bei der Parodie natürlich mit einem „nicht ganz“ so hohen Thema befasst, dafür aber auch mit nur einer Strophe begnügt (im Gegensatz zu den drei Strophen der Vorlage).

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